Unsere Buchtipps für Nepal

Das schöne an Büchern ist, dass man nicht mal vom Sofa aufstehen muss, um eine ganz große Reise zu unternehmen! Viel Spaß mit unseren nachstehend Buchtipps für Nepal. Habt Ihr auch noch eine Buchempfehlung? Dann teilt sie gerne mit uns!

Am Pipalbaum werden wir uns wiedersehen

von Pal Nagyivan

Nepal – ein Land mit vielen Gesichtern! Vor der Kulisse eines fernen Landes mitten im politischen und gesellschaftlichen Umbruch lässt Pál Nagyiván die unterschiedlichsten Menschen – Einheimische und Fremde – zufällig aufeinander treffen. In den sechs Geschichten zeichnet er ein buntes Kaleidoskop von verschiedenen Lebenssituationen, Eindrücken und Wahrnehmungen, die zusammengesetzt ein lebendiges Abbild dieses faszinierenden Landes geben. Da ist Bahandur, der seine Heimat mit den traditionellen Dorfstrukturen verlässt, um seine Kinder in Kathmandu zu besuchen. In der hektischen, lauten Stadt voller Rikschas, Tempos und Bettler muss er erleben, wie der Einfluss des ‚Westens‘ und der Moderne die Menschen verändert hat. Die Extremkletterer Sven und Pjier werden dafür bestraft, dass sie die Warnungen eines Sadhu ignorieren und den verbotenen Berg erklimmen. Mit dem Träger Ram und Rolf treffen zwei Jugendliche aus verschiedenen Kulturen aufeinander, die einen Ausweg aus ihren festgefahrenen Lebensstrukturen suchen, um dann feststellen zu müssen, dass auch die Umsetzung von Träumen lebensgefährlich sein kann. Schließlich die Begegnung zwischen der Frau im rosa Sari und dem Fotografen, deren Liebe unerfüllt bleiben muss.

Eisenvogel – Drei Frauen aus Tibet

von Yangzom Brauen

Von den 20er Jahren bis heute: Fast ein ganzes Jahrhundert umspannt diese Geschichte dreier Frauen, die zugleich die Geschichte Tibets ist. Machtpolitik und Gewalt haben die Nonne Kunsang aus der klösterlichen Abgeschiedenheit in der kargen Bergwelt Tibets vertrieben – heute kämpft ihre Enkelin Yangzom für die Heimat ihrer Mutter und Großmutter. Sie hatten nur den einen, ganz schlichten Wunsch: ein Leben im Einklang mit der Natur und der Tradition des Landes zu führen. Doch es war ihnen nicht vergönnt. Machtpolitik und Gewalt brachen in die Abgeschiedenheit der Berge Tibets ein… Von drei Frauen erzählt Yangzom Brauen: von ihrer Großmutter Kunsang, von ihrer Mutter Sonam und von ihrem eigenen Weg. Sie erzählt von drei Generationen, vom Verlust der Heimat, von Verfolgung und Angst, vom Sterben und der Trauer – und von dem Willen, sich gegen alle Widerstände zu behaupten. Es ist die Geschichte ihrer Familie und zugleich die Geschichte einer Welt im Umbruch, in der ein einzelnes Leben so wenig gilt wie das Los eines ganzen Volkes. Die berührende Geschichte eines Lebens zwischen den Welten, das doch ganz bei sich ist. Dazu bestimmt, frei zu sein – die faszinierende Geschichte dreier Frauen, die sich ihrem Schicksal nie gefügt haben.

Nepalesische Küche – Original Kochrezepte

von Mohamad Nader Asfahani

Indien und Tibet haben die nepalesische Küche schon immer beeinflusst, durch die Mischung zweier Esskulturen sind schmackhafte Gerichte entstanden. Das Nationalgericht ist Linsen mit Reis (Moboja oder Dal Bhat). Nicht zu verachten sind auch die Reisgerichte und die verschiedenen Vorspeisen und Salate. Alle Gerichte der nepalesischen Küche schmecken sehr gut, vor allem die Chutneys (hausgemachte Gewürzmischung – Alu/Alo Achar) und die Süßspeisen.

Zanskar und ein Leben mehr

von Ulli Olvedi

Das geordnete Leben der 28-jährigen Pema-Marie gerät völlig aus den Fugen, als sie einen Brief aus Nepal erhält. Die Tagebücher ihrer seit zehn Jahren verschollenen Mutter sind in Kath­mandu gefunden worden. Das Vermächtnis der Mutter ist ein Bericht über ihren inneren Entwicklungsweg in Zanskar, einer hochgelegenen Region im westlichen Himalaya, in der die Zeit stehengeblieben ist und das echte alte Tibet noch lebendig zu sein scheint. Pema-Marie folgt ihren Spuren und es erschließt sich ihr eine vollkommen neue Welt – und führt zu einer unerwarteten Wende in ihrem Leben.

Viel Spaß beim Lesen wünscht Euch

Eure Jessica

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